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Birmelin, Stefanie
Stefanie Birmelin, geboren 1970 in Ulm, studierte Gitarre am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Harald Lillmeyer und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Boris Björn Bagger. Nach intensiver Beschäftigung mit Bildender Kunst in der Jugend wurde der Zugang zum Wunschinstrument Gitarre erst relativ spät gefunden. Die Förderung durch den ersten Lehrer, Günter Sirsch, ebnete den Weg zum Musikstudium und ermöglichte gleichzeitig Unterrichtspraxis als Dozentin an seiner neu gegründeten Gitarrenschule, heute Musikzentrum Penzberg. So wurde die Begeisterung für pädagogische Arbeit geweckt, welche bis heute einen Schwerpunkt setzt in der selbständigen Tätigkeit als Dozentin für Gitarre, andere Zupfinstrumente, Kammermusik und Musiktheorie. Ein berufsbegleitendes Seminar für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart war wertvolle Bereicherung der Unterrichtstätigkeit. Parallel zum instrumentalen Studium - Gitarre und Klavier - erfolgte bald eine Hinwendung zu langjährigen Tonsatzstudien und Werkanalysen. Wichtige Impulse gab die Beschäftigung mit Werken und Kompositionstechniken Bartoks, Schönbergs, Martins, Gubaidulinas und Messiaens. Gleichwohl war schon früh das Interesse angelegt für Psychologie, Philosophie und universelles, spirituelles Gedankengut. Ein wesentlicher Faktor, der sowohl in musikalisch-literarische Projekte einfließt, wie z.B. in Zusammenarbeit mit einer Märchenerzählerin, als auch in den Kompositionsprozess. Werke entstehen überwiegend für Zupfinstrumente in verschiedenen Besetzungen. Das sind einerseits Stücke für Schüler aller Altersgruppen, wobei die Beschränkung der technischen Anforderungen auf die Möglichkeiten der Zielgruppe zugleich Anreiz wie Herausforderung darstellt. Andererseits sind es vielfach literarische Vorlagen, die den Anstoß zur Entwicklung anspruchsvoller Kompositionen geben, in denen die Verwendung von Modi, Reihentechniken und der bewusste Einsatz von Tonartcharakteristiken eng miteinander verwoben sind. Diese Musik will nicht ''laut'' sein, nicht Zerrissenheit und Chaos der Welt abbilden, sondern vielmehr Ausdruck sein einer neuen Dimension, die in Momenten innerer Konzentration erahnt werden kann. Häufig folgt der Exposition unterschiedlicher Elemente ein Prozess der Findung eines integrativen Weges in Form einer ständigen Durchführung, aus dem die Elemente verwandelt hervorgehen, und schließlich zu einer Synthese finden.









